Sieben Wochen…

… SIEBEN Wochen!!!

Sieben Wochen war der Christian krank!

Jetzt geht es wieder…

Gott sei Dank!

Was für eine Zeit. So ein bisschen erinnert sie mich an die großen Ferien die ich in Zeiten der Schule hatte. Leider ohne Sommer 😉 Leider mit dem einen oder anderen Dämpfer und eben auch mit so einigen Schmerzen… 🙁

Wobei ich muss fair sein. Ja, es war und ist noch nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Ja, es wird wohl noch etwas dauern bis ich wirklich alle Schmerzen hinter mir gelassen habe und wieder so aggieren kann wie ich es mir wünschen würde. Nur wenn ich eines gelernt habe dann ist es, dass es nichts bringt etwas erzwingen zu wollen oder aber Probleme zu ignorieren.

Nur eines ist nunmal Fakt. Seit dem Tag der Operation musste ich keine Schmerzmittel wegen der Bandscheibe bzw. der Verknöcherung an sich nehmen. Ebenso kann ich mich wesentlich besser bewegen… ich muss zwar ab und an aufpassen aber das Ganze ist wesentlich besser als vor dem 25.01.2017 und das ist extrem positiv!!!

In der kommenden Woche geht das richtige Leben also wieder los. Die Zeiten des Müssiggangs sind vorbei. Einerseits erfreulich denn irgendwie braucht es doch einen geregelten Tagesablauf, andererseits kann man sich natürlich auch daran gewöhnen den Tag so zu verbringen wie man es möchte.

Dementsprechend war auch einiges an Leerlauf angesagt. Ich habe diesbezüglich ein nicht allzugroßes schlechtes Gewissen. Ich musste zwar immer wieder daran erinnert werden das ich eben eine Operation hinter mich gebracht hatte aber dennoch möchte man halt mehr als der Körper eben kann. Irgendwann kam dann die Erkenntnis, dass es eben nicht so geht wie ich vielleicht will und dann ging es eben mindestens zwei Gänge runter.

Es war allerdings nicht nur eine faule Zeit. So einiges konnte ich erledigen was ich schon seit einiger Zeit vor mir hergeschoben hatte (Büro, Banken, Versicherungen). Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich meine Steuer schon so früh fertiggestellt hatte.

Michaela hat so einiges auf sich genommen. Die ersten vier Wochen hatte sie sich bei mir eingesnistet und mir so ziemlich alles abgenommen was die Jungs, den Haushalt und das leibliche Wohl anging. Ich kann garnicht sagen wie sehr mir sie da geholfen hat und wieviel Anteil sie auch an der guten Genesung hatte. Wie kann man so etwas wieder gut machen? Wie kann man sich für so eine Hilfe bedanken? Ich habe noch keine Idee… ich werde es aber auch nicht vergessen und hoffentlich kann ich es ihr irgendwie zurückgeben.

Die nächsten paar Tage werde ich also noch in Faulheit genießen. Ein wenig den kommenden Frühling genießen. Meine Geburtstagsfeier vorbereiten. Zwei, drei Bücher fertig lesen. Ein bisschen weiter TESO zocken. Mich seelisch und  moralisch auf die kommende Wochen mit der sogenannten Wiedereingliederung vorbereiten.

Mal sehen wie lange es braucht bis ich wieder zwei, drei Gänge wieder hochgeschaltet habe…

Veröffentlicht von Christian

Virtuelle Welten waren eine ganze Zeit ein täglicher Begleiter. Im Laufe der Zeit (und des Älter werden ;-) ) haben sich die Prioritäten verändert und das reale Leben hat wieder die Oberhand gewonnen.Ich schreibe hier über alles was sich in meinem Leben so tut, was mich beschäftigt bzw. mit was ich mich so beschäftige.

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